Die Familie Maybach um 1895
Die Familie Maybach um 1895. Von links nach rechts: Wilhelm und Bertha Maybach mit ihrer Tochter Emma und den Söhnen Karl und Adolf.

unsere Geschichte

Inspiriert vom Leben und Werk Wilhelm und Karl Maybachs ist es Ziel der Stiftung, die Entwicklungen der beiden Konstrukteure zu würdigen und für heutige Generationen lebendig werden zu lassen.

Wilhelm Maybach, eines von fünf Kindern, verlor mit zehn Jahren beide Eltern und wuchs im Waisenhaus der BruderhausDiakonie, geführt von Gustav Werner, in Reutlingen auf.

Dort wurden seine Lehrer auf sein zeichnerisches Talent aufmerksam. Er kam als Lehrling in die Maschinenfabrik des Bruderhauses, wo er von Gottlieb Daimler, seinem Förderer und späteren Geschäftspartner unterrichtet wurde. Mit Daimlers Unterstützung und unter seiner Führung  entwickelte Wilhelm Maybach den Verbrennungsmotor, der die Welt der Mobilität revolutionierte.

Wilhelm Maybachs Reisetagebuch von seinem Besuch der Weltausstellung 1876
In diesem Tagebuch machte sich Wilhelm Maybach Notizen und Skizzen während seiner Reise zur Weltausstellung 1876 in Philadelphia, Pennsylvania.

Nach dem Zeppelin-Unglück von Echterdingen (1908) bot Wilhelm Maybach Graf Zeppelin an, ihm mit dem Bau von betriebssicheren Luftschiffmotoren zur Verfügung zu stehen. Der Graf zögerte nicht, Maybachs Angebot anzunehmen. Dies führte 1909 zur Gründung der Luftfahrzeug-Motorenbau-GmbH in Bissingen, in der sein Sohn Karl Maybach Technischer Direktor wurde. Im Jahr 1912 übersiedelte die Firma nach Friedrichshafen und wurde schlicht Motorenbau GmbH genannt. 1918 folgte schließlich die Umbenennung in Maybach-Motorenbau GmbH.

Bei der Entwicklung von innovativen Motoren für Luftschiffe, Züge, Flugzeuge und Autos bewegten sich Vater und Sohn stets am Rande des technisch Machbaren. Das wichtigste und unantastbare Kriterium für die beiden Konstrukteure war stets höchste Qualität.

1969 geht aus der Maybach-Motorenbau GmbH die MTU, Motoren und Turbinen Union Friedrichshafen, hervor. Irmgard Schmid-Maybach, als Tochter von Karl Maybach und Enkeltochter von Wilhelm Maybach wird in den Aufsichtsrat der Firma gewählt. In dieser Position vertrat sie bis 2005 die Interessen ihrer Familie. 2007 wurde sie zum Ehrenmitglied auf Lebenszeit ernannt.

Die Familie Maybach verpflichtet sich, ihre Tradition zu bewahren und für heutige Generationen zugänglich und  lebendig werden zu lassen. Mit ihrer in San Francisco ansässigen Wilhelm and Karl Maybach Foundation und der deutschen Wilhelm und Karl Maybach Stiftung mit Sitz in Stuttgart verfolgt die Familie ihre Ziele im Rahmen ihres Archivprojekts, ihres Zugrestaurierungsprojekts und ihrer Aktivitäten im Bereich Bildung.

Auch die Verständigung zwischen den Völkern ist ein Ziel der Stiftung. Wir leben diesen Gedanken durch eine enge Zusammenarbeit mit der Maybach Foundation und durch den gemeinsamen Internetauftritt.

Porträt von Wilhelm Maybach
Porträt von Wilhelm Maybach
orträt von Karl Maybach
Porträt von Karl Maybach
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